Während des Gewitters gingen Chris und seine Freunde zurück in ihre Kabinen. Flo war schon ganz grün im Gesicht und auch die anderen drei schauten beunruhigt durch die Luken auf das stürmische Meer. Nach einer halben Stunde kam eine Durchsage: „Achtung, Achtung, im Maschinenraum ist Wasser eingedrungen, legen Sie die Rettungswesten an und kommen Sie an Deck!“ An Deck herrschte ein großes Durcheinander. Alle eilten zu den Rettungsbooten, jeder wollte der Erste sein.

„Wo ist Flo?“ rief Bine ganz entsetzt. Sie hatten ihre Freundin verloren. Chris brüllte aus Leibeskräften: „Flo, wo bist du?“ Doch das Wüten des Sturmes übertönte seine Stimme. Sie kämpften sich zu den Rettungsbooten vor und da wartete Flo schon auf sie.

Am Lagerfeuer

Zeichnung: Bernhard Sergl

Alle waren erleichtert. Sie bestiegen zusammen ein Boot und versuchten auf die nächst gelegene Insel zu gelangen. Aber der starke Wind steuerte das Schiff auf eine andere Insel zu. Eine große Welle warf das kleine Boot an den Strand. Erschöpft stiegen sie an Land. Chris sagte: „Wir müssen uns eine Hütte bauen, sonst ...." ".... sind wir erledigt!“ meinte Bine. Chris und Flo gingen los um Holz zu suchen. Bine und Robi sahen sich um nach einem guten Platz. Dort räumten sie die herumliegenden Steine und Holzstecken weg. Die vier Freunde hatten sich ausgemacht, sich in eine Stunde wieder zu treffen. Als Chris und Flo zurückkamen, sahen sie sich den Platz an, den Bine und Robi ausgesucht hatten. Alle waren einverstanden die Hütte an diesem windgeschützten Platz zu bauen. Danach suchten sie nach passenden Holzbrettern. Sie schleppten das Holz herbei und fingen an zu bauen. Es war sehr anstregend und alle kamen ganz schön ins Schwitzen. Als es schon dunkel wurde, mussten sie mit ihrer Arbeit aufhören und machten ein Lagerfeuer. Sie legten sich um das Feuer, deckten sich mit den warmen Decken aus dem Rettungsboot zu und schliefen erschöpft ein. Am anderen Morgen waren alle schon munter, bevor noch die Sonne aufging. Da meinte Robi: „Ich habe schrecklichen Hunger, ihr auch?“ Die anderen stimmten ihm zu. Flo und Bine suchten Stangen und Lianen um eine Angel zu bauen. Als die Angel fertig war, suchten sie nach einem Köder. Sie fanden bald einen fetten Regenwurm und banden ihn an die Angelschnur.

Text: Katharina Kerbl und Carina Kerbl

Und so gehts weiter:
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