Plötzlich stellte Robi entsetzt fest: „Das Schiff beginnt sich zu drehen!“ Chris meinte zwar: „Das kommt dir sicher nur so vor!“ Doch im nächsten Augenblick bemerkten es auch die anderen. Die Jacht drehte sich immer schneller und schneller. Sie mussten wohl in einen Strudel hineingekommen sein. Nun sprangen Robi, Chris, Bine und Flo auf und verließen in Panik ihre Kabine. Sie merkten, wie ihnen schwindelig wurde. Sie kletterten an Deck, aber plötzlich fanden sie keinen Halt mehr.

Alles ging sehr schnell und dann wurden sie von einer großen Welle ins Meer gespült. Stunden später wachte Chris zuerst auf. Er kannte sich überhaupt nicht aus. „Wo bin ich?“ flüsterte er krächzend und würgte das geschluckte Salzwasser heraus. Er sah auf und bemerkte, dass er auf einer Insel gestrandet war. Hinter ihm stöhnte jemand: „Au, mein Fuß, au, au!“ „Bine, bist du es?“ fragte Chris erleichtert. Bine hatte sich am Fuß verletzt und Chris verarztete sie gleich.

Der Sonnenpalast

Zeichnung: Deutsch Gerald

Aber wo waren Flo und Robi? Chris half Bine auf und beide gingen auf die Suche nach ihren Freunden. Gott sei Dank erblickten sie beide nahe am Strand und fielen sich glücklich in die Arme. Die Bande war wieder beisammen und gemeinsam würden sie das Unglück sicher überleben.

Da es schon finster wurde, fragte Bine: „Wo werden wir heute Nacht schlafen?“ Auf der Suche nach den beiden Freunden hatten Chris und Bine eine Höhle entdeckt, die sahen sie sich nun genauer an. „Fürs Erste muss die Höhle genügen“, meinte Robi, „sie ist ja voll cool!“ Flo hatte große Angst, sie hatte noch nie in der Wildnis übernachtet. „Na ja, aufbleiben kann ich ja auch nicht. Ich werde es schon schaffen“, tröstete sie sich selbst und alle vier legten sich eng zusammen um sich gegenseitig zu wärmen.

Als endlich alle eingeschlafen waren, kamen plötzlich zwei unbekannte Männer aus dem nahen dunklen Wald. Robi war aufgewacht und ging dem verdächtigen Geräusch nach. Plötzlich wurde er von hinten gepackt und einer der Männer klebte ihm einen Klebestreifen über den Mund. Robi konnte sich überhaupt nicht wehren, denn sie hatten ihm Hände und Füße gefesselt. Sie trugen ihn zu einem Sonnentempel, der sich in der Mitte der Insel befand. Die beiden Männer fesselten Robi auf einen Tisch aus Steinen. An der Wand waren viele verschiedene Schriftzeichen aufgemalt.

Der Tag brach an, Bine wachte als erste auf. Sie bemerkte, dass Robi nicht da war und schrie ganz laut: „Leute, Leute, Robi ist weg!“ Alle wachten sofort auf.

Text: Mandorfer Roman und Lichtenwöhrer Peter

Und so gehts weiter:
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