„Und wo soll hier ein Grab sein?“, fragte Bine, die immer noch Schmerzen im Fuß hatte. „Ich habe mein Buch oben, ich hole es rasch“, meinte Robi sofort. Chris sah sich in der Zwischenzeit die Sonne noch einmal an. Sie sah wirklich schon alt aus und war sehr verdreckt. Flo tanzte um die Sonne einen wilden Tanz, dass sich Chris und Bine halb tot lachten. Gleich darauf kam Robi wieder herunter. Sie stürzten sich auf Robi und alle fragten durcheinander: „Hast du es?“ „Was steht denn drin?“

Endlich kam Robi zu einer Antwort: „Ja, ich habe etwas gefunden.“ Sie hoben das Sonnensymbol hoch und untersuchten es gründlich. Plötzlich löste sich eine kleine Platte auf der Oberseite des Gebildes und darunter tauchte eine Art Kompass auf. Robi, unser Professor, wusste natürlich sofort, dass der Pfeil in die Richtung des Königsgrabes zeigte.

Strandspaziergang

Zeichnung: Bumberger Markus

Sie folgten der angegebenen Richtung. Auf einmal drehte sich der Pfeil um 15 Grad nach links und Robi sagte: „Hier entlang, das ist der richtige Weg.“ Und so folgten sie etwa zwei Stunden ihrem Wegweiser. Plötzlich sahen sie zwischen verwachsenen Grasbüscheln etwas herausragen. Zum Glück hatten sie Schaufeln dabei. Sie begannen sofort mit dem Graben. Chris entdeckte eine Tür und krabbelte ohne die anderen zu verständigen hinein. Er entdeckte Reis, Getreide, Fladenbrot und weitere Jahrtausende alte Überreste. Nun rief er auch die anderen herbei und zeigte ihnen seinen Fund. „Da wird das Grab sicher in der Nähe sein“, meinte Bine zuversichtlich. Und tatsächlich standen sie plötzlich vor einer schweren Steinplatte, die scheinbar den Eingang zu einem Tunnel verschloss. Alle schoben und zerrten an der Steinplatte, aber sie ging nicht auf. Flo sagte: „Und wenn es einen Hebel gibt?“ Alle suchten. „Ich glaube, ich hab etwas gefunden?“ , rief Chris den anderen zu. Mit vereinten Kräften zogen sie an einer Art Hebel und tatsächlich bewegte sich der Stein zur Seite. Bine sagte: „Lasst uns hinunter steigen, es führt eine Treppe in die Tiefe.“ Flo aber weigerte sich: „Ich geh da niemals hinunter.“ Da sie sonst alleine zurückbleiben musste, ging Flo dann doch mit. Sie schalteten ihre Taschenlampen ein, schlüpften hinein und gingen einen langen dunklen Gang entlang. Plötzlich hörten sie ein Geräusch. Jetzt fürchteten sich auch alle anderen, aber Flo am meisten. Auf einmal sprang an Flo etwas hoch. Jetzt konnte Flo vor lauter Schreck nicht einmal mehr schreien. Dann sagte Chris lachend: „Eine Katze, die muss Fibi gerochen haben.“ Alle lachten, außer Flo. „Ich hatte doch nicht wissen können, dass das bloß eine Katze ist“, sagte sie voller Entrüstung. Nun gingen sie den Gang weiter entlang. Sie gelangten an sein Ende. Nach vorne konnten sie nicht mehr, aber über sich sahen sie ein Loch. Chris kletterte zuerst hinauf. Dann half er den anderen. Jetzt endlich waren alle oben. Sie sahen sich um und entdeckten das Unglaublichste.

Text: Voscak Mathias, Kerbl Katharina

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